Simone

DaS bEsTe WaS
mIr Je PaSsIeRt IsT !!!


Heute ist es endlich so weit, meine Tauschmutter kommt. Ich bin jetzt schon so aufgeregt, wer wohl die "glückliche" sein wird, dass ich mich gar nicht auf den Unterricht konzentrieren kann. Nun klingelt es endlich, als ich im Bus saß, machte ich meinen MP3 Player mit Tokio Hotel - Wenn nichts mehr geht an. Die ganze Zeit fragte ich mich wie sie sein wird, ob sie eher schlampig oder ein Putzteufel ist, lässig oder total stressig oder wie sie aussehen wird. Jetzt stehe ich hier vor unserer Haustür und klingele, als mir dann jemand die Tür öffnet und ich meine Tauschmami zum 1. mal sah, blieb mir für kurze Zeit mein Herz stehen, ich traute meinen Augen nicht, da ich diese Person kannte.

Sie kam auf mich zu und umarmte mich erstmal und stellte sich vor, ich stellte mich dann natürlich auch vor und ging mit ihr hinein. ,,Du bist doch nicht wirklich die, die ich jetzt denke die du bist", stotterte ich vor mich hin... aber so, dass sie es hören konnte, denn Simone meine Tauchmutter lachte: ,, Doch ich bin die Mutter von Bill und Tom und ich glaube hier in eurem Gästezimmer werde ich mich sehr wohl fühlen und meine zwei Söhne nicht ganz so sehr vermissen" Wir unterhielten uns noch einige Stunden über die und das und ich bestand darauf ich ihr nicht die Ohren über Bill voll zuschwärmen oder sie über meine zwei Lieblinge auszuquetschen, da sie ja nicht wegen ihren Söhnen hier ist sondern, weil sie mal in einer anderen Familie für kurze Zeit sein wollte. Nach dem Gespräch widmete ich mich wieder wie immer ganz meinem Computer, meiner Hausaufgaben und meinen Freunden und dies alles kombiniert mit Musik und dem Telefon.

Ich erzählte niemandem davon wer meine Tauschmami ist... aber natürlich wollte alle wissen wie sie sei und dies war ja auch kein verbrechen das zu erzählen. Am Abend Chattete ich mal wieder mit meiner Freundin Sasse und wir redeten natürlich wieder über Tokio Hotel, als sie mir erzählte, dass sie demnächst mit einer Freundin nach Loitsche fährt um Bill und Tom zu treffen hätte ich mal wieder heulen können, denn jeder traf meine Lieblinge schon einmal, sogar manche die nicht einmal Fan waren und ich werde sie wahrscheinlich nie in meinem Leben sehen, doch als ich Abends nach dem Abendessen im Bett lag, konnte ich meine Tränen nicht mehr unterdrücken, sie kamen einfach. Und genau in diesem Augenblick, als ob sie es gerochen hätte, kam Simone in mein Zimmer und als sie mich weinen sah fragte sie natürlich gleich was los sei. „Es ist alles okay, nichts schlimmes", meinte ich, okay eigentlich war es auch nichts Schlimmes aber für mich schon, doch ich wollte es ihr nicht sagen, ich meine ich weine wegen ihrem Sohn. ,, Komm sag doch, es ist irgendetwas, das merk ich doch, du kannst es mir ruhig sagen, ich meine ich vertrete hier doch deine Mutter und der hättest du das doch auch erzählt." Als ich dies hörte, hätte ich noch mehr weinen können, meine Mutter merkte so etwas nie und wenn lachte sie mich aus wenn ich ihr es erzählt habe, sie hatte gar kein Verständnis für mich in diesem Thema gehabt und sich eigentlich auch nie dafür interessiert. Meine Mutter würde mich darüber hier auslachen", brachte ich unter meinen Tränen hervor. Doch Simone drängte immer mehr und quetschte dann schließlich jedes einzelne Detail aus mir heraus, irgendwie fand ich es gut, mit ihr darüber zu sprechen, sie wollte alles wissen, danach ging sie aus meinem Zimmer raus.

Ungefair eine halbe Stunde später kam sie mit ihrem Handy zurück und sagt: ,, Guck mal hier möchte jemand mit dir reden" Ich guckte sie nur verwirrt an und ging ans Handy, ich hatte mich wieder beruhigt und hatte aufgehört zu weinen. ,, Hallo", sprach ich ins Telefon, ,,Hey, wie geht es dir?", Kam mir eine sehr bekannte Stimme entgegen. Ich schrie ganz laut: ,, Bist du wahnsinnig?!?!?", zu Simone, doch ich war überglücklich. Es war Bill, Simone hat einfach aus heiterem Himmel Bill angerufen und ihm alles erzählt, irgendwie war mir das ein kleines bisschen peinlich, aber irgendwie auch nicht, jetzt weiß er wenigstens wie sehr ich ihn liebe...

In dem Rest der Zehn Tage lief es ganz normal wie immer, außer das ich mit Simone shoppen gehen konnte und es sogar Spaß machte. Und na ja ich telefonierte noch an dem einen oder anderen Tag mit Bill, ich wehrte mich zwar immer dagegen obwohl ich es wollte, doch Simone zwang mir das Handy regelrecht ans Ohr. Aber im nachhinein fand ich es auch immer besser, nur der heutige Tag wird nicht so schön, heute ist der letzte Tag für Simone bei uns, wir haben zwar ausgemacht, dass ich in den Ferien und an Wochenenden immer zu ihr kommen kann und so, aber irgendwie habe ich trotzdem Angst das es anders sein wird, denn diese zehn Tage mit ihr, waren voll geil.

Doch als ich heute von der Schule kam, trat mich genauso wie am ersten Tag der Schlag, ich wusste das es so geregelt wurde, dass die Männer ihre Frauen abholen kommen, aber ich wusste nicht das auch noch Bill und Tom Simone abholen kommen. Es war auch nicht abgemacht sondern eine eigene Idee von Simone. Aber es war mal wieder eine Hammer Idee. Als ich Bill dort auf meinem Platz sitzen sah, brach ich in einem Heulkrampf zusammen, ich konnte mich nicht mehr halten, es war einfach zu schön um wahr zu sein, Simone und Bill kamen sofort zu mir um mich hochzuheben und ich setzte mich neben Bill, Gordon und Tom saßen nur auf dem Stuhl und grinsten. Langsam beruhigte ich mich wieder und zeigte den Twins mein Zimmer und dies in dem ihre Mutter die zehn Tage verbracht hatte. Aber dann mussten sie auch alle leider los fahren. Ich verabschiedete mich von allen mit Tränen, okay bei Gordon irgendwie nicht, weil ich hatte ja nichts wirklich mit ihm zu tun. Abends bekam ich dann sofort einen
Anruf von Simone und ich telefonierte ein und halb stunden mit ihr. So langsam kommt sie mir so wie eine meiner Freundinnen vor. Wir machten gleich aus, dass ich jetzt erstmal bis zu den Herbstferien, jedes zweite Wochenende zu ihr nach Loitsche fahren werde und die Herbstferien gleich komplett dort verbringen werde.

Als ich dann zum ersten Mal in dem Kaulitz Home stand, durfte ich mich gleich entscheiden wo ich schlafen möchte im Gästezimmer oder bei Bill und Tom. Ich entschied mich natürlich für Bills Zimmer und dann erfuhr ich gleich, dass sie darum gewettet haben in welchem Zimmer ich schlafen würde, ich dachte nur wie die kleinen Kinder !
Aber irgendwie fand ich es auch s|_, am Nachmittag kam dann Andy, der beste Freund von den zwei Jungs vorbei, um mit mir in die Stadt zu fahren. Am Anfang war ich ziemlich verwirrt, weil ich wusste doch nicht das er etwas über mich wusste, aber Bill und Tom haben ihm alles von mir erzählt, dieser Tag war sehr lehrreich, denn ich erfuhr sehr, sehr viel über die Kaulitz Twins, aber zum Glück nur positives.

Die anderen Wochenenden in Loitsche bzw. in Magdeburg waren immer voll geil. Nicht so normal und langweilig wie sonst eben, immer war bei irgendeinem eine Party und immer waren wir dabei, also Andy, Julia und ich. Julia ist eine gute Freundin von mir geworden, ich hatte sie auf einer dieser Partys kennen gelernt und bin auch öfters mit ihr ins Kino oder Shoppen gegangen. Manchmal waren auch Bill und Tom zuhause, dann wurde die Party natürlich noch besser und wenn ich einmal an einem Wochenende nicht in Loitsche war, war ich mit Tokio Hotel unterwegs. Doch Fan blieb ich trotzdem noch, das war klar! Irgendwie sehe ich in Bill auch nicht mehr meine „große Liebe“, sondern etwas viel besseres, er und Tom wurden irgendwie meine besten Freunde, ich war auch ihre beste Freundin und wurde von ihnen immer „little sis“ genannt, darauf nannte ich sie immer „big brothers“, es machte einfach immer spaß mit ihnen, deshalb freute ich mich schon besonderes auf die Herbstferien.

Der heutige Tag wird denke ich auch ein besonderer werden. Denn heute werde ich mit Tokio Hotel bei der Bravo 50 Jahre Gala sein. Natürlich bin ich „nur“ im Backstage und im Publikum sein, aber trotzdem, ich bin bei meinen Jungs und bei einem riesen Event wo ich so wieso hin wollte. Als wir ankamen, war Bill schon total aufgeregt, da er ja heute wieder Nena sehen wird, während die vier beim Soundcheck waren, wollte ich mich im Backstagebereich ein wenig umsehen, doch da kam mir LaFee entgegen und meinte mich zu kennen. Ich ging mit ihr in ihre Kabine und unterhielt mich einige Zeit mit ihr, doch zu lange, denn ich hatte die Zeit ganz vergessen und ich durfte doch nur während des Soundchecks mich alleine irgendwo aufhalten, jetzt wusste ich nicht wo irgendwer war, ich wusste nicht wo Bill, Tom, Georg, Gustav, Saki, Toby , David oder sonst jemand war.

Ich entschloss mich aber trotzdem einfach mal loszugehen und zu suchen, vielleicht würde ich ja jemanden finden. Plötzlich kommt mir Nena entgegen und fragt mich, warum ich nicht bei den anderen wäre, mir war dieses mal sofort alles klar, Bill hatte ihr von mir erzählt, ich meinte dass ich sie verloren hatte und sie zeigte mir freundlicherweise den Weg zu der Garderobe von Tokio Hotel, denn sie kannte sich ja hier aus. Als ich an die Tür klopfte kamen mir sofort ein Tom und ein Bill um den Hals gefallen. Aus dem Hintergrund kam ein: „Ach, habt ihr eure kleine jetzt endlich wieder??“, es war Georg der mich wohl rein kommen sah. „Die beiden haben schon die halbe Color Line Arne nach dir abgesucht“, brachte dann Gustav aus sich heraus. „Aber es ist gut das du wieder da bist, danke das du sie uns hier her gebracht hast“, bedankte sich Tom bei Nena, diese darauf nur mit: „War doch kein Problem, ihr könnt ja später mal bei mir in der Garderobe vorbei schauen“, antwortete und dann gleich wieder weiter ging.

Bill guckte uns alle nacheinander an. Von allen drei Jungs kam sofort „Nimm Jenny mit!“ Ich sah sie nur verwirrt an, weil ich nicht wusste wovon sie sprachen. „Du Jenny??“, fragte mich Bill, ich antwortete mit einem fragenden „Ja?“ „Kommst du gleich mit mir zu Nena, die anderen meinen ja alle, dass es mit mir zusammen bei Nena schrecklich wäre.“, meinte Bill. „Okay ich komme mit, aber warum sollte das schrecklich sein?“, fragte ich!! Von Tom kam dann gleich: „Wenn du dir die ganze Zeit das geschwärmte anhören willst, kein Problem, dann geh!“ Okay jetzt war es mir klar, aber ich geh trotzdem mit, so schlimm kann das ja nun auch nicht sein.

Jetzt sitze ich hier neben David, vor der Bühne, mit Bill bei Nena war es eigentlich ganz okay, außer das er ihr mein halbes Leben verriet. „Nun ist es jeden Moment so weit, in fünf Minuten müssen sie sich auf die Bühne begeben!“, meinte David. Dann sah ich wieder nach oben, Kai Pflaume stand auf um den nächsten Künstler anzumoderieren, er tat dies mit diesen Worten „ Jetzt kommt eine Band, die erstmals einen Der John Lennon Songs covern durfte und heute hier zum aller ersten mal auf der Bühne einen Englischen Titel performen werden. Hier ist die von ihren Fans geliebte Band Tokio Hotel mit Instand Karma!!!“ Da waren sieh nun, wie geil es doch aussah, jetzt sehe ich sie zum ersten Mal live performen seit dem ich sie persönlich kenne. Es war einfach spitze! Ich hatte nur ein bisschen Angst das Bill sich mit seiner Mähne an den Flammen verbrennt, aber zum Glück lief alles gut und niemand kam gegen irgendeine Flamme.

Nach der Show ging es sofort ins Hotel, in diesem uns eine Überraschung entgegen kam. Andy war dort und niemand wusste etwas davon. „Hey wie geht es euch? Wie war die Show, hab sie leider verpasst, der Zug kam zu spät.“, sagte Andy, Tom antwortete darauf: „Ähm“ ja, die Show lief eigentlich ganz gut, aber warum bist du hier.“, „Tom, ich glaube Andy wollte uns Überraschen und die Show sehen, aber wie er ja schon sagte ist sein Zug zu spät gekommen.“ „Genau, Bill du hast voll ins Schwarze getroffen!“ „Aber wo willst du diese Nacht schlafen? Oder reist du jetzt wieder ab?“, fragte Tom. „Ich dachte mir, dass vielleicht Jenny ein kleines Plätzchen für mich frei hätte… ich meine, ihr seit ja jetzt müde und geschafft von eurer Performance, da könnt ihr mit mir heute nichts mehr anfangen“ „Geht okay, kannst bei mir schlafen!“, meinte ich dann darauf.

Als wir oben ankamen, machten sich Andy und ich als aller erstes auf meinem Bett breit und schauten auf den Fernseher. Okay es lief eigentlich nichts was mich interessierte, aber Andy schaute irgendwie gespannt auf den Fernseher, also ließ ich es an. Doch plötzlich sieht er zu mir und sagt: „Du Jenny, weißt du was, eigentlich bin ich nicht wegen der Show hierher gekommen, eigentlich bin ich hier um dich zu sehen und um bei dir zu sein, denn ich vermisse dich total und ich glaube ich habe mich in dich verliebt.“ Anfangs war ich ein wenig verwirrt, aber dann schauten wir uns tief in die Augen und küssten uns zärtlich. Irgendwie war es ein schönes Gefühl, in seinen Armen zu liegen und ihn zu küssen, doch wir wurden leider von einem Klopfen an der Tür gestört. „Entschuldigung, Jenny? Du hast deine Tasche auf dem Flur vergessen ich würde sie dir gerne bringen, da ich gerade beinahe darüber gefallen wäre, aber ich weiß ja nicht ob ich reinkommen darf.“, hörte ich eine sehr bekannte Stimme von draußen hinein rufen, es war Tom. Ich stand auf und öffnete ihm die Tür. „Dankeschön Tom, ich geh jetzt schlafen, bin irgendwie müde also dann gut Nacht und schlaf gut!“, wickelte ich ihn ab und ging wieder zu Andy. „Bist du wirklich müde?“, fragte Andy mich. „Nein, aber ich wollte mich nicht noch länger mit ihm unterhalten, aber du eine Frage, was war das eben gerade?“

Und schon wieder klopfte es, diesmal stand Andy auf und öffnete, es war wieder Tom. „Sei leise, Jenny schläft, was willst du?“, meinte Andy. Ich fand es gut, da ich im Moment nur noch Gedanken für Andy hatte, seit dem Kuss bekomme ich ihn nicht mehr aus meinem Kopf heraus, na ja vielleicht ändert sich dies, wenn ich erst einmal eine Nacht drüber schlafe. Andy stand immer noch bei Tom an der Tür, ich wusste nicht was er wollte, aber ich wusste dass meine Augen immer müder wurden und ich sie nicht mehr offen lassen konnte, jetzt war ich wirklich eingeschlafen.

Als ich am nächsten morgen wach wurde, lag Andy nicht neben mir. Und da war er wieder, Andy! Warum zum Teufel muss ich nur immer an ihn denken, vielleicht war ich ja doch in ihn verliebt. Plötzlich öffnete sich die Badezimmertür und ein strahlender Andy kam hinaus. „Na, hast du gut geschlafen?“, fragte er mich, „Ja, so gut habe ich lange nicht mehr geschlafen, kommst du mal zu mir?“ Und er tat was ich sagte, als er neben mir lag schaute ich ihm wieder tief in die Augen und ohne jedes weitere Wort küssten wir uns wieder. Dann machten wir eine kurze Pause, er schaute mich an und sagte: „Jenny, ich liebe dich“, und dann kam ohne weiteres ein „ Ich dich auch“, aus mir heraus. Was habe ich nur getan, liebe ich ihn eigentlich wirklich? Und was werden Bill und Tom nur dazu sagen, wenn ich ihren besten Freund liebe? Okay die erste Frage konnte ich mir schon selbst beantworten, nun wurde mir auch selbst klar, dass ich ihn liebe, aber ich habe Angst es meinen beiden Kaulitz-brothers zu erzählen und auf heimlich Tuerei möchte ich auch nicht machen.

„Andy, was meinst du würden Bill und Tom dazu sagen, wenn sie von uns erfahren?“, fragte ich Andy. „Keine Ahnung Maus, aber sie müssen sich damit abfinden.“ Ich nickte nur und schaute auf den Boden. „Andy, wir müssen es ihnen sagen und am besten so früh wie möglich, ich meine ich habe ja jetzt schon ein schlechtes Gewissen ihnen gegenüber.“ Er stimmte mir zu und wir riefen Bill und Tom in unser Zimmer. „Ähm, also ihr zwei, wir müssen euch etwas sagen, aber vorher noch… ähm ja also, bitte akzeptiert es, auch wenn ihr es nicht toll findet, ich meine es ist einfach so passiert und wir können jetzt auch nichts mehr daran ändern!“, „Jetzt rede hier nicht um den heißen Brei herum, also was ist nicht mehr zu ändern? Lass mich raten, ihr habt diese Nacht miteinender gevögelt und nicht verhütet, hab ich Recht?“, gab Tom von sich. Andy und ich sagten beide im Chor: „ Nein!!!“, „Es ist eher so „ Ähm ja warte,…“ Andy schaute mich an und fing an mich zu küssen, erst jetzt verstand ich, was er machen wollte, wir lösten uns wieder voneinander und schauten in die geschockten Gesichter der Twins.

„Wollt ihr damit sagen, dass ihr zusammen seid?“, stotterte Bill vor sich hin. „Bill! Was stellst du denn noch für fragen, das hier war ja wohl eindeutig!“, gab Tom erstmal wieder seinen Senf dazu. „Okay, also ich denke wir werden es akzeptieren, oder Tom?“ „Bleibt uns eine andere Wahl?“ „ Also gut, wir akzeptieren es, aber bitte nicht sauer sein, wenn wir anfangs noch ein wenig Zeit brauchen um uns daran zu gewöhnen, dass ihr zum Beispiel rumknutscht und…“ dann unterbrach ich ihn: „Ja Bill ist okay, ich glaube mehr Details wollen wir nicht!“ Und alle brachen erstmal in ein riesen Gelächter aus. Bis ich dann weiter sprach: „Aber Dankeschön dass ihr so lieb seid und es versteht. Ihr glaubt gar nicht wie wichtig ihr mir seid, ich hab euch lieb!“ Und gleich wurde ich wieder von Tom unterbrochen, „Also das wir euch verstehen haben wir nicht gesagt, aber wir haben dich auch lieb“ Gleich fiel ich den beiden um den Hals und umarmte sie eine ganze Weile. Ich liebe solche Momente, denn ich liebe es einfach, die zwei wichtigsten Personen meines Lebens in meinem Arm zu haben.

Doch jetzt ist es erst einmal vorbei mit den tollen Momenten, denn jetzt beginnt für mich mal wieder der ganz normale Alltag mit der Schule, bei mir zu hause, obwohl, Loitsche ist eigentlich auch schon so etwas wie ein zu hause für mich geworden, sagen wir mal, es ist mein zweites zu hause.

Nun stehe ich hier, wie an jedem normalen Schultag an der Bushaltestelle und erzähle meiner Freundin Svenja, sie freute sich total für mich und sie wollte unbedingt Andy kennen lernen. In der Schule lief es dann genauso mit Valerie ab. Der einigste Unterschied war, dass sie mir die ganze Geschichte nicht glaubte. Und nach der Schule hing ich den ganzen Tag am Telefon, zuerst telefonierte ich mit meiner Mone und dann rief ich natürlich Andy an. Er erzählte mir von seinem Schultag, obwohl es mich eigentlich nicht die Bohne interessierte und zu guter letzt rief ich natürlich meine Twins an. So lief es dann die ganze Woche Tag für Tag. Doch am Freitag war ein ganz besonderer Tag für mich, denn es war der letzte Schultag vor den Sommerferien. Jetzt würde ich endlich ganze zwei Wochen in Loitsche bzw. Magdeburg verbringen. Simone hielt mich gleich von der Schule ab und dann ging es sofort los.


Es war einfach zu geil, zwei komplette Wochen und an drei Tagen werden Bill und Tom sogar zu hause sein, der einzige Nachteil an der ganzen Sache ist, dass das Bundesland Sachsen-Anhalt erst eine Woche später Herbstferien bekommt, aber egal, dann geh ich eben eine Woche länger zur Schule. Nur dass ich in dieser Woche auf das Gymnasium in Magdeburg gehe. Ich werde dann eine Woche lang mit in Julias Klasse gehen.


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