Swantje

Der Zauber der Wahren Weihnacht

Missmutig stampft ein Junge von 17 Jahren die Treppen seines Eltern Haus hinunter. Die fröhlichen Stimmen, seiner Mutter und seines Bruder ignoriert er gekonnt. Er konnte nicht verstehen was an Weihnachten so toll sein sollte. Die Geschenke? Von denen bekommt er genug, täglich. Die Winter Zeit? Der Schnee? Nein auch nicht, der Winter war nur kalt und der Schnee war nass und kalt. Sein Bruder meint: „Das Feiern mit der Familie und Freunden“. Doch selbst das empfand Tom nicht mehr als Glück oder als Grund fröhlich zu sein.
Er mochte Weihnachten nicht, nicht mehr. Alles an Weihnachten brachte in ihm nur schlechte Laune hervor, mit der er allerdings alleine war. Keiner wollte seine Laune verstehen oder gar nachvollziehen. Für alle war Weihnachten (wieder) ein Fest der Freude, Liebe und der Familie. Auf das alles kann Tom (wie schon vielleicht erwähnt) gut verzichten. Schlecht Gelaunt wie er war öffnet er die Küchentür, hinter der er seine Familie vorfindet. „Guten Morgen Bruderherz. Hast du gut geschlafen?“ Nervt sein Bruder Bill ihn. „Guten Morgen mein Schatz.“ Begrüßt ihn seine Mutter, mit der gleichen unerträglich guten Laune. Da keiner Verlangt, dass Tom eine ebenso gute Laune an den Tag legt, fällt seine Antwort auf die guten Wünsche eher nicht so gut aus. „Tom, bitte es ist Weihnachtzeit. Könntest du da nicht mal so tun als ob du gute Laune hättest?“ Fragt ihn seine Mutter in keinen mehr so freundlichen Ton. Der ältere Sohn sieht seine Mutter nur mit ausdruckslosen Augen an und zuckt mit den Schultern. Die Augen, aus denen seine Mutter nicht lesen kann, versteht sein Bruder dafür umso besser. Denselben Ausdruck hat Tom immer wenn er an sie denkt, an Larissa.
Ein kurzer Blick zwischen den Zwillingen reicht aus, um zuklären das sie gleich reden werden, in Bills Zimmer.
Und genau so ist es dann auch, sie treffen sich eine halbe Stunde später bei Bill im Zimmer. Setzen sich schweigend aufs Bett und warten, dass einer den Anfang macht. „Warum Tom? Ich dachte es ist vorbei, es ist doch schon so lange her.“ „Ich weiß aber ich kann sie einfach nicht los lassen. Es ist so schwer zu vergessen Bill, so schwer.“ „Du sollst sie nicht vergessen nur los lassen, einfach nur los lassen.“ „Ich kann nicht!“ „Du kannst oder du willst nicht?“ „Es ist doch meine Schuld, alles meine.“ „Das ist nicht war Großer. Das Schicksal ist schuld.“ „Das Schicksal. Warum hat es uns auseinander gerissen? Das Schicksal gibt es nicht. Ich bin Schuld das weiß ich.“ Antwortet Tom.

**Flashback**

„Ich liebe dich Tom, vergiss das nie.“ Sagte Larissa zu Tom, ihrem Tom. Es war nicht irgendein Tag, es war der 23.12.2004, ein Tag vor Weihnachten. Larissa war Weihnachten nicht da, war bei ihrer Oma. Wie jedes Jahr zu Weihnachten. „Ich weiß aber du sollst hier bleiben, mit mir feiern.“ Schmollte Tom. „Sei kein Kind Tom. Es geht nicht, und das weißt du. Außerdem sehen wir uns doch am 2. Weihnachtstag.“ Antwortete sie ihm schon leicht angesäuert. Sie hatte es satt diese Diskussion mit ihm zuführen. Seit zwei Wochen meckert er schon rum deswegen. Leid war sie es. „Meckere nicht gleich wieder rum. Sorry, dass ich mit meiner Freundin zusammen Weihnachten verbringen will.“ Giftete Tom zurück. „Ach lass mich einfach in Ruhe und gehe zu deinen Tussen.“ Schimpft sie und verschwindet.
Das traf Tom, seit einem dreiviertel Jahr, seit die beiden zusammen sind. Hatte er nichts mehr mit solchen Mädchen zu tun. Sie wusste es, doch die Angst verschwand bei ihr nie. Sie waren so unterschiedlich. Sie das nette, freundliche Mädchen von neben an. Was nie jemanden etwas getan hatte. Und er der draufgängerische Junge der sich durch die ganze Stadt f*****. Es passte nicht. Keiner hatte an sie geglaubt. Doch Tom hatte ihr bewiesen, dass er sie wirklich liebt. Das Getuschel um sie verstummte, sie waren glücklich.
Doch damals als sie gegangen war, war nicht viel von ihrem Glück zusehen. Sie war genervt von ihm. Und er war enttäuscht von ihr. „Ach lass mich doch in Ruhe,“ hatte er ihr noch hinterher gerufen. Und genau dies war ein Fehler. Denn sie drehte sich nach diesem Kommentar um ohne zu wissen, dass sie immer noch auf der Straße stand. Sah ihn an, unentwegt, regungslos, starr. Dieser Blick wurde von ihm nur erwidert, er tat auch nichts. Wieder ein Fehler.
Hinter der Kurve hört er ein Auto, doch er sagt nichts.
Denkt sie hört es auch und verschwindet von der Straße.
Das Auto kommt näher, doch er sagt nichts, immer noch nicht.
Denkt sie verschwindet gleich.
Das Auto hupt, doch er tut immer noch nichts, immer noch nicht.
Denkt sie verschwindet gleich.
Das Auto erfasst sie, doch er tut immer nicht nichts, immer noch nicht.
Das Auto verschwindet,
und nimmt Larissa mit.

**Flashback ende**

Diese Minuten, verfolgen Tom immer wieder. Ständig Träumt er von ihnen, erinnert sich an sie wenn er ähnliche Situationen sieht. Sie lassen ihn nicht los.
Traurig lässt Tom seinen schwer gewordenen Kopf auf Bill Schulter fallen, und lässt sich von diesem beruhigend über die Seiten fahren. „Du musst sie los lassen sonst stirbst auch du Tom. Und ich brauch dich doch so sehr.“ Reist Bill seinen Bruder aus den schrecklichen Erinnerungen. Nur ein leichtes Nicken erhält Bill als Antwort. Ja, Tom wusste wie sehr Bill ihn brauchte. Genau so sehr wie er ihn brauchte. Aber Tom brauchte auch Larissa, doch sie war fort.
„Lass mich nicht alleine Tom.“ Wiederholt Bill, da er sich nicht sicher war ob Tom ihn noch wahrnimmt. Wieder Nickt Tom nur doch dies Mal schaut er Bill dabei in die Augen. Eine stumme Bestätigung der beiden, dass sie einander haben. Müde steht Tom auf, gibt seinem Bruder noch einen Kuss auf die Stirn, als Dankeschön, und verlässt sein Zimmer um in sein eigenes zu gehen.
Leise wählt er in einer seiner Schreibtisch Schubladen, suchend nach einem Gedicht was er geschrieben hatte.
Schon nach kurzer Zeit hält er es in Händen liest es sich durch, immer und immer wieder. Obwohl er es schon längst auswendig kannte.
Die letzten beiden Strophen haben sich wohl für immer in sein Gehirn eingebrannt.

Es war ein Traum,
eine Schöne Zeit,
in einen Raum,
ganz ohne Leid.

Denn es ist wahr,
du bist weg.
Für immer?
Ja!


Vielleicht hundert Kilometer entfernt liegt ein Mädchen im Krankenhaus, sie stirb. Doch sie hat sich schon vor langer Zeit damit abgefunden. Ihr letzter Wunsch war eigentlich Weihnachten noch mitzuerleben, mit den Menschen die sie liebt. Doch dieser Wunsch bleibt wohl unerwünscht. Den ich Herzschlag, wird langsamer und schwerer. Von Sekunde zu Sekunde. Ihre Familie ist nicht da als die hübsche 16 Jährige die Welt der Lebenden verlässt. Leicht löst sich die Seele von ihrem Körper. Schwebt in der Luft über ihrem Bett, sie schwebt von einer wahrgerechten in einer senkrechten Haltung. Verwirrt blickt sie ihre Leiche unter sich an. Weiß nicht was sie jetzt machen soll, was auf sie zukommt. Sie hatte sich damit abgefunden das sie stirbt, aber auf ein Leben nach dem Tod? Nein, daran hatte sie wahrlich nicht gedacht. Klar sie hatte viel darüber gehört, auch hat sie des Öfteren Filme gesehen, in der ein Leben nach dem Tod ein Thema waren. Doch wenn sie ehrlich ist, geglaubt hat sie nie daran. Zögernd zieht sie los. Durchs Fenster ins Frei, bleibt doch aber wieder stehen. //Wohin jetzt?// fragt sie sich. Sie spürte ja nicht, kein Gefühl das ihr sagt wohin sie soll. Zu ihrer Familie? Was soll sie da? Sie sehen sie ja nicht. Der gleiche Grund hält sie auch davon ab zu ihren Freunden zu gehen.
Sie hat gehofft, dass sich so eine Art unsichtbares Band um sie legt und so irgendwo hin zieht. Doch es geschieht gar nichts. Kein Band, nur leere.
„Was sollen wir hier Mama?“ frag ein kleines Mädchen von ca. fünf Jahren ihre Mutter, die zusammen mit ihr die Einfahrt hoch laufen. „Wir besuchen den Weihnachtsengel mein Schatz.“ Antwortet die noch recht Junge Mutter ihrer Tochter. Leicht schmunzelt folgt der Geist ihnen. „Du Mama, wozu gibt es Engel?“ Kurz überlegt die Mutter bevor sie antwortet: „Engel haben verschiedene aufgaben. Die einen Beschützen uns von oben. Die anderen, meist unsere verstorbenen Freunde, geben uns von oben Ratschläge und machen uns Hoffnung. Und wieder andere geben uns den glauben an Weihnachten wieder. Denn manche Menschen glaubt nicht mehr an den Weihnachtsmann mein Schatz. Dann kommt so ein Engel und gibt uns den glauben wieder.“ Das auch die Mutter zu den Menschen gehörte die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben, bemerkt die Kleine nicht.
Nicht an den Weihnachtsmann glauben? Das war für den jungen Geist ein Schock. Sie weiß, dass es albern ist mit sechzehn noch an den Weihnachtsmann zu glauben und auch an alles was damit zu tun hat, doch sie tat und tut es immer noch. Ja sie glaubte an den Weihnachtsmann und an die Engel die ihm helfen.
Plötzlich dreht sie sich rasendschnell um ihre eigene Achse, von einer auf die andere Sekunde befindet sie sich an einen anderen Ort, an einem fremden Ort.
Vorsichtig sieht sie sich um. Erkennt um sich herum ein Feld oder eine Wiese, genau kann sie es wegen der dicken Schnee schicht nicht sagen, die sich auf dieses Platz gelegt hat. Nach kurzer Zeit schweift ihr blick in die Ferne und erkennt dort Häuser, auf die sie sich jetzt zu bewegt. //Es muss ja einen Grund geben warum ich hier gelandet bin//, denkt sie sich und kommt wenig später in einem kleinen Dorf an. „Loitsche“, diesen Namen trug das Dorf. So circa in der Mitte des Dorfes wurde die Haustür geöffnet und zwei Jungs treten aus dieser heraus. Der eine hatte eng anliegende, zum größten teil schwarze, Klamotten an. Der andere hatte viel zu große, helle, Kleidung an. Der Geist erkennt gleich das es Zwillinge sein müssten, optisch waren sie vielleicht komplett unterschiedlich, doch um die Beiden war eine Aura zu sehen die die beiden Verband das sie nur Zwillinge sein können. Wie ein unsichtbares Band lag die Aura um sie herum.
Gemütlich schlendern die beiden direkt auf sie zu, und für einen kurzen Moment hat sie sogar das Gefühl das einer der Jungs, der mit der weiten Kleidung, ihr genau in die Augen sehen würde. Doch sie war unsichtbar für ihn, deswegen wirft sie den Gedanken auch gleich wieder beiseite. „Sag mal Bill, seit wann haben wir so was hübsches im Kaff?“ fragt er seinen Bruder. Er und der Geist sehen sich verwundert um. Weder er noch sie sieht weitere Personen in der Gegend. „Tom geht es dir gut? Hier ist keiner.“ Fragt ihn Bill besorgt. „Natürlich ist hier jemand, sie doch da drüben“, sagt er und zeigt direkt auf die Tote. „Da ist nichts Tom.“ „Natürlich ist da wer.“ Beide Zwillinge beharren auf ihrer Meinung. Doch wo Bill immer besorgter wird, wird Tom immer wütender. Der Geist hingegen ist nur verwirrt. „Du kannst mich sehen?“ fragt sie deshalb. „Natürlich kann ich das, bin doch nicht blind so wie mein Bruder.“ Meckert Tom genervt. „Nein es ist schon okay, dass er mich nicht sehen kann. Ich bin Tot weißt du? Ich weiß das klingt verrückt aber es ist so.“ Klärt das Mädchen Tom auf. „Tom komm lass uns wieder zurückgehen du siehst schon Personen die es nicht gibt.“ Mischt sich sein Bill in das Gespräch ein was er nicht mitbekommt. „Kannst du mir beweisen, dass du nicht mehr lebst und meinem Bruder beweisen, dass hier jemand ist und ich nicht grade selbst Gespräche führe?“ fragt Tom, der wohl wegen des großen Schocks ihr glaubt. Denn ihre Erklärung klingt in seinen Ohren vernünftig, warum sonst sollte sein Bruder sie nicht sehen oder hören. „Ich weiß nicht“, antwortet die fremde nach einer Zeit, „doch ich könnte es versuchen.“ Spricht sie weiter als sie einen kleinen Stein auf den Boden rum liegen sieht.
Sie hebt ihn auf, geht damit zu Bill um ihn ihm zu zeigen. Als sie sicher ist das er ihn gesehen hat und auch im Blick behält, aus dem deutlich zu sehen ist das er nicht weiß worum es grade geht, läuft sie auf die Straße. Auf die Straße schreibt sie, mit dem Stein, „Vertrau auf dein Herz und auf deinen Bruder!“. „Okay, das ist jetzt eindeutig zu viel für mich. Aber warum siehst du sie und ich nicht?“ fragt der sichtlich geschockte Bill. Tom zuckt nur mit den Achseln und sieht zu der immer noch Fremden. „Ich weiß nicht, aber ich denke ich muss noch eine Aufgabe erfüllen bevor ich endgültig gehen darf.“ „Warum kommst du dann grade zu mir? Was soll mit mir sein?“ „Das weiß ich nicht das musst du mir schon sagen.“
„Ich will eure Unterhaltung ja nicht stören“, mischt sich Bill ein, „aber mir wäre es lieber wir würden rein gehen. Ich mein ja nur, es könnte komisch für Tom aussehen.“ Nach einem einstimmigen Nicken, welches Bill nur als ein einseitiges sieht, machen die „drei“ sich auf dem Weg zum Haus.
Im Warmen angekommen und weiter marschiert (geschwebt) ins Zimmer von Bill. „Also was ist dein Problem?“ beginnt das Mädchen auch gleich ohne umschweife. „Ich hab kein Problem.“ Verteidigt sich Tom auch gleich. „Bis auf das du Weihnachten hasst ist alles okay. Ja klar. Tom du hast Probleme. Erzähl sie ihr.“ Mischt sich Bill mal wieder ein. „Du hasst Weihnachten? Das kann nicht sein. Warum?“ Nach einem wütendem Blick zu Bill und einem lang gezogenem Seufzer, beginnt Tom zu erzählen. Die Sache mit Larissa und damit auch warum er Weihnachten hasst. Und seine Schuldzuweisungen. Schweigend hört der Engel zu, Bill hatte den Raum schon nach kurzer Zeit verlassen. Wollte die beiden alleine lassen. „So das wars. Du kannst jetzt wieder gehen. Helfen kannst du mir nicht denn es ist so ich bin schuld und Weihnachten ist nur ein zu hoch bewertetes Fest. Morgen werde ich sowieso aufwachen und feststellen, dass alles nur ein Traum ist.“ beendet er seine Geschichte. „Vielleicht ist das alles nur ein Traum aber wenn es so ist kannst du mir ja zumindest einen Traum lang zuhören oder? Bitte nur diesen Traum.“ Er nickt leicht. Sie lächelt und beginnt zu sprechen obwohl sie nicht weiß was sie sagen will. Doch sie muss etwas sagen sonst wird Tom nie wieder glücklich. „Weihnachten ist vielleicht nur ein zu hoch bewertetes Fest, aber das ist es doch nur weil alle dran glauben oder glauben wollen. Sie freuen sich einfach auf die Zeit Weihnachten ohne einen bestimmten Grund zu haben. Familie trifft man auch an Geburtstagen oder andere Angelegenheiten. Aber… Weihnachten ist mehr ein Fest der Freude, oder ähnlichem. Man freut sich einfach aus dem Grund, dass man keinen Grund braucht Glücklich zu sein. Man ist es einfach.
Um Glücklich zu sein bracht man eigentlich keinen Grund, doch die Zeiten haben sich geändert. Immer wenn man glücklich ist muss man dieses Glück begründen. Wenn man keinen Grund findet wird man schief angesehen. Aber an Weihnachten kannst du sagen >>Es ist bald Weihnachten!<<. Es reicht als Grund obwohl es keiner ist.“ beginnt sie ihre, noch lang werdenden, Überzeugungsrede. „Ja und. Ich kann mich aber nicht freuen wenn ich an Weihnachten denke.“ Meckert er. „Du bist aber nicht Schuld Tom. Sie hat das Auto bestimmt gehört. Warum sie nicht weggegangen ist, weiß ich nicht. Aber du kannst nichts dafür. Du hättest nichts machen können ohne nicht auch zu sterben.“ „Natürlich ich hätte es ihr sagen können, dass ein Auto kommt. Hätte sie von der Straße schubsen können. Irgendwas hätte ich schon machen können. Aber ich habe nichts getan.“ „Weil du sonst gestorben wärst. Tom sie hat das Auto bestimmt gehört. Du konntest doch nicht wissen, dass sie nicht von der Straße geht, wie es sonst jeder tut. Du konntest es nicht wissen und genau deswegen kannst du auch nichts für ihren Tod.“
Es ist schwer jemanden von etwas zu überzeugen wenn er es sich schon lange eingeredet hat. Doch sie musste es weiter versuchen, denn sonst hat Tom kein Leben mehr vor sich. „Weißt du, ich weiß nicht wie ich es dir klar machen soll. Da es eine Tatsache ist die man nicht ändern kann. Du kennst mich grade mal wenn es hoch kommt eine Stunde. Und ich konnte dich in der Zeit nicht überzeugen. Das ist nicht schlimm denn wenn wäre es ein Wunder gewesen. Aber ich glaub auch nicht dran, dass ich dich überzeugen kann wenn es Bill noch nicht einmal geschafft hat. Und diesen kennst du ja schon ne ganze Weile länger. Und das ist auch was mich wundert. Du vertraust deinem Bruder nicht, sonst bei allem, nur in der Sache vertraust du ihm nicht. Ich denke du weißt selber, dass du nicht schuld bist. Du suchst nur noch einen Schuldigen obwohl es den nicht gibt. Nur eine ist schuld, Larissa. Sie hätte weg gehen können. Nur sie hätte alles verhindern können, hat es aber nicht. Wenn einer Schuld hat dann sie und am allerwenigsten du.“ Das alles hatte Tom schon so oft gehört. Aber sie hatten Recht, alle die es ihm gesagt hatten. Er hat keine Schuld das weiß er. Aber er will sich die Schuld geben. Wenn er die Schuldgefühle hat spürt er die Trauer nicht.
Dies hatte er Bill schon mal alles gesagt doch der Fremden würde er es nicht erzählen, sie ist doch sowie so nur ein Traum aus dem er morgen wieder erwachen würde.
Doch der Traum hat bei ihm einen empfindlichen Nerv getroffen. Es war schon komisch warum er Bill nicht vertraut in der Sache.
Bill, der die ganze Zeit ihm beistand.
Bill, der immer zugehört hatte.
Bill, der immer da war.
Bill, der dem er immer vertraut hatte, warum jetzt nicht.
Bill, der ihm immer gesagt hat er ist nicht Schuld.
Bill, der immer gesagt hat Weihnachten ist schön und wir feiern jedes Fest zusammen und danken dem Weihnachtsmann dann für das schönste Geschenk von allen. Das Geschenk das sie einander haben.
Immer wieder schwirrt ihm Bill in den Gedanken rum das er gar nicht merkt wie das fremde Mädchen eine Nachricht schreibt und immer Blasser wird bis sie verschwindet. Nach langer Zeit der Überlegens blickt er aus seinen Gedanken raus, und bemerkt das verschwinden. „Nur ein Traum“, denkt er sich und legt sich schlafen.

**Nächster Morgen**
Nach einer traumlosen Nacht wird Tom von seinem Bruder geweckt der neben ihm im Bett liegt. Grade als er ihn wecken wollte und fragen was er in seinem Bett zusuchen hätte stellt er fest das er der jenige ist der im falschen Bett liegt. Durch die Bewegungen neben sich wird Bill jedoch auch wach. „Morgen Tom.“ Nuschelt er noch ganz verschlafen. „Morgen. Das Mädchen war ein Traum oder?“ Fragt Tom gleich. „Welches Mädchen?“ fragt Bill (gespielt) verwirrt. „Nur ein Traum gut. Aber der Traum hatte Recht.“ Nuschelt Tom mehr zu sich als zu seinem Bruder. „Wer hatte Recht und was für ein Traum.“ „Nichts. Erklär ich dir aber ein anderes Mal, vielleicht. Aber ich bin nicht Schuld Bill, Larissa hat wenn überhaupt Jemand Schuld hat, die Schuld aber ich nicht.“ „Schön, dass du es endlich einsiehst. Dann können wir uns ja heute wieder bei dem Weihnachtsmann bedanken.“ „Ja können wir gleich machen.“ Grinst Tom seinen Bruder an. „MUM“ rufen beide nach unten, um sich bei ihrem Weihnachtsmann zu bedanken.

Die Nachricht die der Geist Bill geschrieben hatte würde Tom nie sehen und auch nie von ihr erfahren. Die Nachricht bestand nur aus zwei Sätzen >>Lass deinen Bruder in den Glauben das es ein Traum war. Vertrau auf dein Herz und auf deinen Bruder<<.

Das Tom an diesem Morgen auch nicht das geschriebene auf der Straße sieht ist ein Wunder.
Am Nachmittag verschwindet nämlich jeder Hinweis darauf, dass der Engel jemals hier war. Es regnete und er verschwinden die Buchstaben

>>Vertrau auf dein Herz und auf deinen Bruder<<





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